Das Wohnheim

Unser Wohnheim liegt direkt am Olympiapark in der Lerchenauer Straße 41. Zur U-Bahn und Straßenbahnstation Petuelring läuft man ca. 5 Minuten. Deshalb bleibt die Fahrzeit zu den Universitäten recht kurz. Auch das ZHS Gelände (Zentraler Hochschulsport) erreicht man nach 15 Minuten Laufzeit, wobei natürlich auch der Olympiapark an sich zum sportln einlädt. Für Einkäufe gibt es 200m neben dem Wohnheim einen Tengelmann.


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Euch erwartet ein 22m² großes Appartmentzimmer. Jedes Appartment besitzt eine Nasszelle mit Dusche, sowie eine Küchenzeile mit Spüle, Herdplatten und Kühlschrank. Für gemeinsame Kochabende steht eine Gemeinschaftsküche zur Verfügung. Im Sommer kann man es sich auch auf der Dachterasse, mit tollem Blick auf den Olympiapark gemütlich machen oder schöne Grillabende veranstalten. Ebenfalls steht eine große Spielesammlung sowie ein Kicker und ein Billardtisch im Foyer zur Verfügung. Im Foyer finden auch regelmäßig Filmabende auf einer großen Leinwand statt. In der "Machobar" trifft sich die Wohnheimsgemeinschaft zu Barabenden auf das eine oder andere Bier.


Verwaltung und Selbstverwaltung

… oder organisiertes Chaos. Nein, ganz so schlimm ist es nicht. Unsere Selbstverwaltung arbeitet sehr zuverlässig und versucht jegliche Wünsche der Bewohner zu erfüllen. Alle unsere eigenen Belange organisieren wir selbst. Deshalb übernimmt jeder der einzieht auch die Pflicht daran mitzuwirken. Jeder sollte das einbringen, was sie oder er am besten kann. Zu vergeben sind verantwortliche Aufgaben wie die Verantwortlichkeit für die Gemeinschaftsräume, Dachterrasse etc. Auch die Bar gilt es zu organisieren. Auch die IT will gepflegt werden. Auch das Organisieren von Gemeinschaftsaktionen gehört dazu. Schließlich hat jeder Bewohner noch Gemeinschaftspflichten, wie z.B. den Turm einmal pro Semester zu saugen bzw. zu wischen.

Geschichtliches zum
Marchionini-Studentenwohnheim


Die Stifter

Prof. Dr. med. Alfred Marchionini war Dermatologe und ordentlicher Professor sowie von 1952 bis 1955 Rektor der Ludwig-Maximilians-Universität München.


Alfred Marchionini

Er war ein "väterlicher Freund" und Berater seiner Studenten und setzte sich für den Austausch mit französischen und israelischen Studenten besonders ein, um die internationale Verständigung zufördern.
Außerdem war er Mitbegründer des Vereins Geschwister Scholl Studentenwohnheim e.V., um gegen die damals, Mitte der 50er Jahre, besonders große Wohnungsnot der Studierenden etwas zu unternehmen.

Die Stiftung

Einige Jahre vor seinem Tode reifte in ihm der Plan, eine Stiftung zu errichten. Gemeinsam mit seiner Gattin, Frau Dr. med. Mathilde Marchionini, geb. Soetbeer, verfügte das kinderlose Ehepaar am 8. September 1959, dass beider Nachlass zum Bau eines Studentenwohnheims und zur Förderung bedürftiger Studenten auf die "Alfred und Mathilde Marchionini-Stiftung" übergehen sollte.

Prof. Dr. Alfred Marchionini verstarb bereits am 6. April 1965, erst 66 Jahre alt. Kurz vor ihrem Tode verfügte Dr. Mathilde Marchionini, dass im Stiftungsnamen ihr Vorname durch den Vornamen ihres Schwiegervaters Karl ersetzt wird. Damit wollte sie den Mann ehren, von dem ihr Ehemann seine Ideale hatte. Nachdem sie 1967, zwei Jahre nach ihrem Ehegatten, gestorben war, nahm die gemeinnützige Karl- und Alfred Marchionini-Stiftung ihre Arbeit auf.

Errichtung des Wohnheims

Das Marchionini-Studentenwohnheim wurde kurz vor Beginn der Olympischen Spielen 1972 fertig gestellt. Architekt war Werner Wirsing, der auch die Flachbauten des Olympischen Dorfes plante. Wärend den Spielen beherbergte das Haus Schiedsrichter. Im Herbst 1972 zogen dann die ersten Studenten ein.

Aufgrund eines vereinbarten Verwaltungsverbundes wird das Marchionini-Studentenwohnheim von Anfang an vom Schollheim aus mitverwaltet, was durchaus im beiderseitigen Interesse liegt.

Quellen: www.Schollheim.de und Stiftungsurkunde der Alfred und Karl Marchionini-Stiftung.
Foto: Alfred und Karl Marchionini-Stiftung.